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Wohl kaum ein Ausrüstungsteil unterliegt so stark den individuellen Bedürfnissen wie die Maske. Form und Farben variieren, es gibt hunderte von Modellen. Das einzige, letztlich entscheidende Kriterium ist die Passform. Die schönste Farbe, das ungewöhnlichste Ausstattungmerkmal wird zweitrangig, sobald die Maske nicht passt und man Wasser in die Maske bekommt.

Masken, die in jeder Situation 100% dicht sind, gibt es jedoch nicht. So hängt viel vom verwendeten Material, der Gesichtform oder Merkmalen wie Bartwuchs ab. Persönlich habe ich ca. 5 verschiedene Masken getaucht, von denen ich zwei hier vorstellen möchte.

 

1) X-Vision Liquid Skin von Mares

Mares war der erste Hersteller, der versucht hat, das bekannte Silikonmaterial, welches für den Gesichtsrahmen der Maske verwendet wird, massiv zu optimieren. Bis dahin wurde meist ein mehr oder weniger festes Silikon verwendet, welches bei zu straff eingestelltem Maskenband zu den bekannten Abdrücken im Gesicht führte. Ich erinnere mich noch an eine Maske von Cressi, bei der auf Grund der Festigkeit des Silikons der Druckausgleich nur schwer möglich war.

Mares‘ Entwicklung heißt Liquid Skin, was übersetzt soviel wie flüssige Haut bedeutet. Dieses Silikon ist spürbar weicher und passt sich der Gesichtsform besser an. Oben erwähnte Druckstellen gehörten der Vergangenheit an, seit ich diese Maske tauchte. Die Maske sitzt angenehm am Gesicht und auch das Blickfeld ist angenehm groß. Das neuartige Silikon ist am Gesichtsrahmen und im Nasenerker verarbeitet, so dass der Drucksausgleich angenehm leicht funktioniert. Fester Druck auf die Nase ist hier nicht nötig.

Im Vorteil der Maske liegt aber auch der einzige Nachteil versteckt. Das sehr weiche, angenehm zu tragende Silikon reagiert ausgesprochen sensibel auf „Fremdkörper“ wie Barthaare. Ein Dreitage-Bart führte bei mir konsequent immer zu Wasser in der Maske. Daher sei die Maske vor allem Kindern und Frauen sowie Männern, die Ihre Rasur im Griff haben, empfohlen. Die Maske gibt es auch in der Ausführung für besonders schmale Gesichter und nennt sich dann X-Vision Liquid Skin MID. Diese Maske ist zudem auch interessant für Taucher, die optische Gläser in ihrer Maske benötigen.

 

 

 

2) Subframe von Atomic Aquatics

Meine aktuelle Maske. Nach, wie oben beschrieben, mehreren Versuchen, die für mich optimale Maske zu finden, stieß ich durch Zufall voriges Jahr auf die Subframe von Atomic. Atomic als ausschließlich als Edelschmiede zu bezeichnen, würde dem Hersteller nicht gerecht. Atomic hat verschiedene Produkte im Angebot, die qualitativ alle am oberen Ende der Qualitäts-Skala anzusiedeln sind. Wegweisend sind jedoch die Ideen, die Atomic versucht umzusetzen. So waren sie der erste Hersteller, der Titan als Grundmaterial für die erste Stufe eines Lungenautomaten eingesetzt hat.

Den Weg der hohen Qualität geht Atomics auch bezüglich der Subframe. Die Passform ist mit Abstand die Beste, die ich je getaucht bin. Das Design ist ansprechend, und das verarbeitete Material hochwertig. Mit der Subframe hatte ich bezüglich Wasser in der Maske bislang extrem selten Probleme, sie sitzt ausgezeichnet und dank des großen Gesichtsfeldes ist die Sicht unter Wasser hervorragend. Auch Bartstoppeln sind kein Problem. Interessant für Leute, die oft Tauchen gehen und bei denen es auf Grund des vielen Materials im Umgang mit der Ausrüstung etwas rauer zugeht, ist die hohe Qualität der Maske. Atomic gibt lebenslange Garantie auf Rahmenbruch. Da kann die Stage-Flasche im Auto ruhig mal drüber rollen.

Die Maske ist gut einstellbar und die Schnellverschlussschnallen auch mit Handschuhen gut zu bedienen. Ein Maskenwechsel unter Wasser ist auch mit Augen zu kein Problem, da sich der Nasenerker gut ertasten lässt und das Band gut über den Kopf gleitet, ohne sich zu sehr zu verdrehen. Das verwendete Silikon ist angenehm weich, so dass der Druckausgleich ohne große Anstrengung gelingt.

Alles in allem meine Empfehlung und mein absoluter Favorit.

 

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